Wozu greift ihr zuerst?

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  • #8352

    Nu-topia
    Teilnehmer

    Hallo ihr lieben,

    momentan sind alternativen wie Homöopathie enorm stark in den Medien vertreten. Zu Recht wie ich finde, denn Homöopathie Wirkung geht nun mal nicht über den Placebo Effekt hinaus. Wird Zeit, dass richtige Medizin mehr unterstützt wird, denn da gibt es noch Nachholbedarf.

    Was haltet ihr von Alternativen Medizinen? Bei mir ist es so, dass ich viel mit Naturheilkunde in Kontakt komme und immer erst mal schaue, was die Natur hergibt, bevor ich zu den „harten Sachen“ greife.

    Beruhigen zB muss ich mich nicht mit Valium, wenn ich auch einen Kräutertee trinken kann.

    Allerdings würde ich nun einem Bekannten mit MS gegen sein Zittern keinen Kamillentee empfehlen…

  • #8355

    Flitzekittel
    Teilnehmer

    Natürlich muss man anwägen, ob man mit Alternativen zur Schulmedizin auskommt. Gegen MS und Krebs hilft kein Tee.

    Gegen alltägliche Kleinigkeiten wie Erkältungen, Halskratzen, usw. kaufe ich aber keine Sachen in der Apotheke. Die ernte ich selbst oder sammle sie in der Natur.

    Wo ich aber auch gute Erfahrungen gemacht habe, ist durch entsprechden Ernährung Erkrankungen zu lindern oder aufzuhalten.

     

    Liebe Grüße, Flitzekittel

  • #8363

    Aurum
    Teilnehmer

    Ich muss ja sagen ich bin ein Verfechter von „Ergänzen, nicht ersetzen“ zumindest was homöopathie angeht im Zusammenhang mit wirklich schweren Krankheiten. Ich habe zum Beispiel vor kurzem einen Bandscheibenvorfall gehabt. Habe dafür Globuli bekommen. Habe aber trotzdem zusätzlich auch ne Spritze setzen lassen. Muss sagen ich hab mich schneller erholt als je zu vor. Was von beidem war es jetzt? Ich schätze eine Kombination. Genauso sollte man auch nicht nur Magnesiumtabletten schlucken, sondern auch dafür sorgen mehr Nahrungsmittel mit Magnesium zu sich zu nehmen. Nichts kann kann nur eine alternative oder ein Ersatz sein, finde ich.

  • #8420

    SissyHofferer
    Teilnehmer

    Ich ernähre mich sowieso ausgewogen und gesund, daher kommt es recht selten dazu, dass ich krank werde. Aber wenn ich mal Kopfschmerzen oÄ habe, weiß ich sofort woran es gelegen hat: Zu wenig Wasser weil zu wenig Stress.
    Dann lege ich mich eben für eine halbe Stunde hin und ruhe mich aus. Bin also voll eurer Meinung was alternative Medizin angeht.

    Wenn man sich ein bisschen damit beschäftigt, kommt man ja nicht umhin, auf Cannabis als Medizin zu stolpern. Habe gerade mal geguckt, ob es auch gegen so etwas wie MS alternative Heilmethoden gibt und bin auf den Artikel gestoßen: http://www.leafly.de/medizinisches-cannabis-bei-essentiellem-tremor/

    Wer zu faul ist zum Klicken: Darin steht, dass Defizite des Körpers, die MS und das Zittern auslösen, mit Cannabis als Medizin „aufgefüllt“ und dem entgegengewirkt werden kann.
    Natürlich bedeutet das keine Heilung, aber dafür ein Behandeln der Symptome.
    Das zieht nach sich, dass sich die Betroffenen allgemein besser fühlen, und was das Leben lebenswerter macht, dem sollte eine Chance gegeben werden, oder ?

  • #8482

    Serenity
    Teilnehmer

    Das Prinzip „Ergänzen, nicht ersetzen“ finde ich gut. Ich halte es für (lebens)gefährlich komplett auf Schulmedizin zu verzichten. Nichts dagegen, wenn man bei Kopfschmerzen nicht gleich zur Aspirin greift oder nicht bei jeden Wehwechen zum Arzt rennt. Doch ich finde, man muss auch erkennen, wo es ernst ist und wo vielleicht die Schulmedizin doch die beste Wahl ist.

     

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