Wie überzeugt ihr andere von eurem Entschluss, vegetarisch zu leben?

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  • #1443

    „Durch eine Veganerin in meiner Klasse habe ich in letzter zeit viel über meine Ernährung & deren Folgen nachgedacht. Ich möchte jetzt unbedingt Vegetarierin werden… ich hab eig noch nie wirklich gern Fleisch gegessen und Wurst ess ich schon lange nicht mehr, aber wie soll ich meinen Eltern und allen anderen sagen, dass ich jetzt komplett auf Fleisch, Leder,… verzichten möchte?
    Würde mich sehr über eure Antworten freuen :)“

    geschrieben von Larissa.K. schrieb am 08.06.2011

    Wir erhalten im Utopia Postfach immer wieder Anfragen, wie man die Familie, Bekannte oder Freunde von der eigenen vegetarischen Ernährung überzeugen kann. Deshalb wollen wir hier gern Argumente und Erfahrungen sammeln.

    „Bäh – ich esse doch nichts, was Augen hat.“ impliziert ja eher einen Vorwurf an Menschen, die sich nicht fleischfrei ernähren, als dass es von der vegetarischen Ernährung überzeugt. Welche Argumente benutzt ihr? Welchen Argumente haben euch überzeugt? Akzeptiert ihr, wenn andere nicht auf Fleisch verzichten möchten?

  • #1449

    1prozent
    Teilnehmer

    Tja, leider habe ich es fast aufgegeben, Andere überzeugen zu wollen, ich bin dafür zu „missionarisch“. Aber wenn mich jemand auf das Thema anspricht (z.B. Kantine) oder es doch mal gerade passt, lasse ich gerne einen Kommentar fallen wie z.B. „schau mal bei Peta.de vorbei, das hilft vielleicht“.

    (Auch wenn es im Moment nur viell. 1% der Verbraucher richtig kritisch sehen, so hoffe ich doch auf mehr Bewusstsein in Zukunft – bis in die Politik hinein (Stichwort „Tierwohl“). Vielleicht kosten irgendwann die Dinge soviel, wieviel sie wirklich verursachen – z.B. nach Kriterien wie Umweltfolgen/ökol. Fußabdruck, wo Fleischproduktion ja quasi heute zu Dumpingpreisen auf Kosten aller stattfindet. Ganz zu schweigen von den gesundheitlichen Auswirkungen. Habe heute wieder ein Zitat gesehen „Ohne Fleisch zu essen kann man doch nicht überleben!?“ – ohne Worte…)

  • #1450

    Sandracb
    Teilnehmer

    Ich bin zu 100 % überzeugt davon, vegetarisch zu leben und mache da auch keine Ausnahme, weil es einfach nicht nötig ist. In jedem Restaurant gibt es mittlerweile vegetarische Alternativen zur Genüge!
    Ich lebe auch zu 98 % vegan. Allerdings mache ich hier schonmal eine Ausnahme, weil es unterwegs nicht immer so einfach ist… Wenn ich mit Freunden essen gehe und das Lokal nicht selbst wählen kann, muss ich z.B. bei Saucen oft Abstriche machen, da diese vorgekocht sind und oft Milch oder Sahne enthalten. Zu Hause lebe ich komplett vegan und habe mittlerweile auch meinen Freund überzeugen können. 🙂 Ich bin mit diesem Schnitt ziemlich zufrieden.

  • #1451

    thalina
    Teilnehmer

    Liebe Stefanie, ich kann mir gut vorstellen, wie schwierig es am Anfang ist, seine neuen Einstellungen zum Leben so mitzuteilen, dass sie geachtet werden. Ich selbst bin seit sechs Jahren Vegetarierin und lebe seit fast zwei Jahren vegan (außer auswärts, wenn Freunde kochen und ich evtl. eine kleine Ausnahme – mehr ihnen zuliebe – machen möchte). Neben PeTA finde ich ProVegan.de auch eine hervorragende Seite sowie die Albert-Schweizer-Stiftung, um Dich weiter zu informieren, auch über Newsletter.

    Die Entscheidung etwas zu ändern muss trotz aller Gegenargumente seitens Deiner Eltern, Familie und Freunde auch ganz ohne Argumente respektiert werden. Neben der Tatsache, dass Dir Fleisch noch nie so recht geschmeckte hat (Aspekt Genuss) genügt es schon zu sagen, dass Du das Tierleid, das mit der Produktion von Fleisch den Tieren zugemutet wird, nicht mehr erträgst, dass es Dich traurig macht, schockiert und wütend macht (Mitgefühl und ethische Aspekte). Weitere wichtige Gründe sind Umweltzerstörung, Treibhausgasemissionen, Artenvernichtung, Wasserverschmutzung, Ausbeutung, Vertreibung, Welthunger. Aber auch die gesundheitlichen Schäden und Krankheiten durch tierische Proteine und Fette (siehe ProVegan) sind einfach eklatant. Dem gegenüber stehen die zahlreichen wissenschaftlich belegten gesundheitlichen Vorteile durch eine richtig durchgeführte vegane Ernährung (siehe ProVegan und PeTA), die natürlich ein wenig Beschäftigung mit dem Essen und das Erlernen einer natürlichen pflanzlichen Ernährung impliziert, was am Anfang etwas mühsam ist bis Du Dich besser auskennst. Mit dem Wissen über die Ernährung wirst Du wohl am meisten andere in die Flucht schlagen, die behaupten, dass man als Veganer doch nur Mangelerscheinungen bekommen würde (was nicht stimmt bei einer wie gesagt richtig durchgeführten Ernährung)! Und die Kritik gegenüber all den Fleischersatzprodukten: mit Soja aus Südamerika (NEIN, das ist leider falsch: aus Europa und ohne Pestizide oder Regenwaldabholzung!), mit zahlreichen Zusatzstoffen (ja das stimmt zum großen Teil, außer bei Tofu, aber Fleischprodukte wie Wurst etc. sind auch hochverarbeitet und außerdem noch keimbelastet) und warum sagt man eigentlich vegetarische Schnitzel, Frikadellen oder Würstchen dazu, obwohl es doch keins ist? Dazu lies doch mal diesen Link:

    http://www.wheaty.com/de/aktuell/statements/was-draufsteht-muss-auch-drin-sein/?from=ref

    Daraus ein Zitat:

    “ …“Was draufsteht, muss auch drin sein“, so die Forderung Christian Schmidts (Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft). Gerne wollen wir ihm bei der Wahrheitsfindung behilflich sein: Herr Minister, weshalb nennt man in Ihrer Heimat Bayern eigentlich etwas „Leberkäse“, das weder Leber noch Käse enthält? Und was um Himmels Willen sind denn „Fleischpflanzerl“? Woraus bestehen „Kalbsvögerl“ und „Schweinsfischerl“? Sind Meeresfrüchte und Fleischsalat nun pflanzlich oder nicht? Ist in der Teewurst vielleicht gar kein Tee, in der Bierwurst kein Bier? Ja, sollten am Ende in der Bärchenwurst gar keine Bären sein?“

    Zu allem kann man heute mit guten Argumenten Position beziehen. Aber: man muss es nicht! Und diese vermeintlichen Schlaumeier und Nervensägen, die solange weiterbohren bis Dir keine Erklärungen mehr einfallen, die gibt es leider. Ich finde, es ist interessant an jeder Unterhaltung zu sehen wie weit man kommt und daran zu lernen. Doch gehe ich längst nicht auf alle ein, die das Thema ansprechen, denn: ich habe auch das Recht, meine Ruhe zu haben und mir gut zu überlegen, mit wem ich darüber sprechen will, wo es Sinn macht oder wo es immer wieder ins Leere laufen wird.

    Das interessanteste ist, dass sich die meisten Menschen um Dich herum fürchten werden und sich kritisiert fühlen werden allein durch Deine Präsenz: am Tisch, in der Runde usw.; sie fühlen sich unwohl, da sie unbewusst merken, dass sie selbst das Falsche machen und ständig die Augen vor der Wahrheit verschließen. Sie können sich die Videos von Schlachthöfen oder dem Umgang mit den Tieren in der Massentierhaltung nicht ansehen, machen große Bögen um Infostände. Andere sagen laut demonstrativ vor allen anderen: Jetzt kauf ich mir eine Currywurst oder mein Schnitzel. Dass sie dabei so lächerlich und armselig sind, darfst Du als Genugtuung betrachten.

    Und noch ein kleiner Hinweis am Ende: Das schöne ist, Du bist nicht allein mit dieser Einstellung! Heutzutage ist bald eine Million (aktuell noch über 800.000) allein in Deutschland vegan. Und in den Medien und Geschäften findest Du immer was über das Thema.

    Liebe Stefanie, steh zu Deinem Entschluss und bitte jeden um Respekt für Deine Entscheidung, egal welche Beweggründe Du haben magst! Alles Gute! 🙂

     

  • #1455

    anca19796
    Teilnehmer

    Im Grunde kann man eine vegetarische Lebensweise gar nicht wirklich fundiert argumentieren, denn wenn einem einzig das Tierwohl am Herzen liegt (und man das als Argument bringt) dann darf man erst recht keine Milchprodukte essen. Künstlich schwanger gehaltene Kühe, deren Kälber Milchersatz bekommen damit wir die Milch nehmen können, ist auch weder artgerecht noch tierfreundlich (auch wenn’s bio ist). Es ist und bleibt eben Massentierhaltung. Also müsste man konsequenterweise vegan leben.

    Ich halte es so wie die anderen hier: Zu Hause vegan und Auswärts/bei Freunden etc. vegetarisch wenn’s nicht anders geht. Man sollte das entspannt sehen, jeder tut was er kann. Darum versuche ich auch nicht andere zu „überzeugen“. Wenn ich gefragt werde gebe ich gerne Auskunft, was der/die andere daraus macht kann ich nicht beeinflussen. So solltest Du das vielleicht auch sehen.

    Wenn es Dir nicht schmeckt, ist das doch ein absolut ausreichender Grund! Und wenn Du eben nicht willst das Tiere für Dich sterben, ist das schon Grund Nr.2. Man kann auch gerne den Anderen mal ein paar Video’s aus dem Schlachthof zeigen, kommt auch immer „gut“… Im Netz finde ich noch die Seiten vom VEBU (Deutescher Vegetarier Bund) und für Sportler bvegt.de sehr gut und informativ. Du machst das schon 🙂

  • #1464

    henning droege
    Teilnehmer

    Wenn ich für mich eine ganz klare Linie habe, dass ich nie Fleisch essen würde, es auch nicht in meinem Haus tolerieren würde, mich auch kaum je an einen Fleischtisch setze, also dass sich diese Frage für mich seit Jahrzehnten nicht stellt, dann fragt mich auch niemand nach Gründen oder will Rechtfertigungen. Eher schon kommt der Kommentar «Das könnte ich nicht.» Oder meine Angehörigen entschuldigen mich damit, dass ich das nicht vertrage. Das kommt in der Tat am besten an, aber ich finde, man muss sich nicht vorauseilend entschuldigen. Nur solange ich selbst zweifle und experimentiere, versuchen die Eingefleischten, daran zu rütteln.

  • #1642

    Iambulos
    Teilnehmer

    Ich bin sehr überzeugt, und überlege wieder vegan zu werden.

  • #2417

    sophia_s
    Teilnehmer

    Ich versuche andere Menschen nicht davon zu überzeugen kein Fleisch mehr zu essen. Ich verzichte seit zwei Jahren auf Fleisch und stehe auch voll dahinter, aber ich denke dass muss in erster Linie jeder für sich selbst entscheiden. Meine Eltern habe ich immerhin schon dazu gekriegt nur ‚gutes‘ Fleisch vom Bauern zu kaufen. Immer noch schlimm genug, aber hierbei habe ich die Hoffnung, dass die Tiere wenigstens besser gehalten wurden.

    Es muss sich einfach allgemein auf der Welt etwas ändern. Wir, die die kein Fleisch essen, sind immerhin schon mal ein Anfang. Ich hoffe andere verstehen das auch irgendwann.

  • #2418

    idgie
    Teilnehmer

    Ich lebe jetzt seit ca. 1 Jahr vegan, wo es geht.

    Das heißt zu Hause komplett, in Urlaub oder wenn man Essen geht oder irgendwo eingeladen ist, seh ich es manchmal nicht so eng.

    Ich will eben auch nicht zickig und kompliziert rüber kommen.

    Sehr oft habe ich die Erfahrung gemacht, dass die Leute direkt sehr aggressiv reagieren, wenn man überhaupt versucht, über das Thema zu reden.

    Da scheint so viel schlechtes Gewissen zu sein!

    Die beste Möglichkeit, die dich sehe, ist einfach die Methode „Vorleben“.

    Beispielsweise bringe ich zu einer Party, Veranstaltung, Familienfeier gern typisch „normale“ Gerichte mit. Und wenn es den Leuten schmeckt kann man ja erwähnen, dass die Bolognese-Lasagne vegan war und auch die Blätterteigtaschen, die nach Hack und Käse geschmeckt haben und und und…..

    Damit hat man auch gleich das Argument entkräftet, was sonst immer kommt: „was kann ich denn dann noch essen…. “

    Also, auf diese Art konnte ich schon so manchen überzeugen.

    Ob die Leute dann selbst auch zu Vegetariern oder Veganern werden ist die eine Sache,  aber zumindest wächst die Erkenntnis, dass man auch da was Leckeres zu essen finden kann.

  • #9230

    Serenity
    Teilnehmer

    Ich habe eine Zeit lang versucht andere davon zu überzeugen vegetarisch zu Leben, leider hat das nicht funktioniert. Mir ist dann aufgefallen, dass ich es den anderen zu sehr aufdrängen wollte. Inzwischen habe ich mein Verhalten dahingehend verändert das ich es den Leuten nicht mehr aufdränge, wenn sie Fragen haben fragen sie mich und wenn nicht dann nicht. Ich möchte ja genau so wenig das sie mir das Fleisch essen aufdrängen.

  • #9241

    henning droege
    Teilnehmer

    Meine Patienten, die fragen, wie sie gesund werden können, überzeuge ich, indem ich ihnen die Zusammenhänge mit ihrer Krankheit erkläre und von Heilungen bes. in Fasten- und Rohkostkliniken erzähle. Wenn sie es dann tatsächlich tun, erzählen sie im Freundes- und Kollegenkreis weiter, wie gut es ihnen tut und Krankheiten heilte. Also die Überzeugungsarbeit ist dann delegiert;-).

  • #9244

    norbert-brummer
    Teilnehmer

    Ich sehe, es gibt hier einige „Leidensgenossen“  😀

    Ich wollte nie andere überzeugen sich vegan oder vegetarisch zu ernähren. Aber seit nunmehr 25 Jahren (mit Unterbrechungen) muss ich mich regelmäßig rechtfertigen warum ich kein totes Tier esse…

    Je nach Situation reagiere ich unterschiedlich. Meist erkläre ich halt kurz dass ich es wegen der Tiere, bzw ihrer Haltung mache. In der Regel ist dann das Thema erledigt.

    Manchmal gibt es aber Leute die sich persönlich angegriffen fühlen weil jemand kein Fleisch ist. Von diesen Leute geben sich mit einer kurzen Antwort erfahrungsgemäß nicht viele zufrieden. Da muss man dann mal ungewollt diskutieren. Ungewollt deswegen, weil man sowieso nicht zu einem Ergebnis kommt. Das Gegenüber will einem ja eigentlich nur erzählen, dass es diese Art von Ernährung für Blödsinn hält.

    Aber wenn jemand ernsthaft Interesse hat, dann kann man demjenigen doch ganz normal erklären warum man sich gegen Fleisch entschieden hat. Sei es das Tierwohl, Umweltschutz oder was auch immer.

    Ich glaube nicht das man irgendwen überzeugen muss. Man macht es einfach und niemand um einen herum hat irgendeinen Nachteil davon. Man wartet einfach ab. Wenn die Leute erstmal gemerkt haben das eine fleischlose Ernährung kein Verzicht ist und richtig lecker sein kann, dann überzeugt das mehr als 1000 Worte 😉

  • #9252

    Kassiopeia
    Teilnehmer

    ich selbst habe ja die Erfahrng gemacht, dass ‚missionieren‘ nichts bringt. Ich lade Leute zum essen ein, wo ich vegetarisch koche und lebe es vor und oft merken die Leute dann ganz von selbst, dass es auch ohne Fleisch gibt. Es gibt immer diesen einen Heini, der auf seine Wurst auf dem Brot nicht verzichten will, aber der ist dann sowieso ein hoffnungsloser Fall…

  • #9260

    henning droege
    Teilnehmer

    Das Problem mich rechtfertigen zu müssen, vor allem ob ich ein „echter Vegetarier“ bin, kenne ich nur aus der ersten Umstellungszeit vor 39 Jahren. Seitdem erlebe ich es nur noch so, dass die Sarkophagen (wörtlich: Fleischesser) sich rechtfertigen müssen, Sonderwünsche haben und Toleranz fordern, die sich auch bekommen. Es liegt wohl an der jeweiligen sozialen Norm und wer sie setzt. Oder wenn es nur um mich geht, ist klar, dass ich die besseren Argumente, die wesentlich größere Sachkenntnis und die berufliche Autorität habe. Aber auch bei Umfragen sagen doch sehr viele, sie würden sich „oft“ usw. biologisch, vegetarisch, „bewusst“, „ausgewogen“ usw. ernähren, aber tun es nicht oder nur bei sehr wohlwollender Betrachung: also rechtfertigen sich. D.h. sie wissen, dass vegetarisch richtiger und besser wäre.

  • #9266

    Schnuckiputz
    Teilnehmer

    Überhaupt nicht! Wenn es nicht von Herzen und aus der Überzeugung kommt, bringt es nichts. Ich finde das ist das große Problem unserer Zeit, dass es zu viele Menschen gibt, die sich im Recht sehen andere zu belehren, zu bevormunden und fast ein wenig zu beherrschen. Ich lebe vegetarisch für mich und zum Wohle der Umwelt bzw. Tierwohl und nicht um zu missionieren oder mich als was besseres darzustellen. Und ganz ehrlich, wenn ich so manche Diskussion höre, kommt es mir schon so vor, als würde es nur ums Darstellen gehen und wie oft diese Diskussionen ausarten und einen unschönen Verlauf nehmen. Durch Angriff und Beleidigungen überzeugt man niemand. Ich halte es da mit den Worten vom Karl Valentin (gemünzt auf Erziehung) „…wir müssen unsere Kinder nicht erziehen sondern mit gutem Beispiel voran gehen…“ Machmal denke ich mir, bei dem einen oder anderen Vegetarier – „..na, der arbeitet noch an seiner Selbstüberzeugung!“ Es hilft die Welt mit Liebe zu betrachten!

  • #9289

    Aurum
    Teilnehmer

    Die Userin hat ja ursprünglich gefragt: „aber wie soll ich meinen Eltern und allen anderen sagen, dass ich jetzt komplett auf Fleisch, Leder,… verzichten möchte?“

    Meiner Ansicht nach ist das ein anderes Thema, als die Frage, wie ich andere von dieser Lebenshaltung überzeugen kann.

    Dass „Wie soll ich ihnen sagen“ ist eigentlich die einfachere Frage. Man wird ja nicht vegan, weil man gerade mal Bock drauf hat, sondern hat dafür feste Argumente. Falls jemand fragt, kann man diese Argumente ja nennen. Und selbst wenn man sich nicht rechtfertigen will, ist es doch in Ordnung, wenn man offen und ehrlich sagt: Das ist meine Entscheidung. Ich möchte zum Wohl der Umwelt künftig bewusster leben.

     

    Allerdings würde ich nicht versuchen, andere diese Meinung überzustülpen.

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