Welche Einwegprodukte lassen sich gut ersetzen?

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  • #1967

    Ich würde gern Stück für Stück vom Einwegplastik weg.
    Weiß aber gar nicht wo ich anfangen soll.
    Was habt ihr zuerst ersetzt?!

    gepostet in der Utopia-Facebook-Gruppe von Carolin

    Anmerkung der Redaktion:

    Wir übertragen ab und an Beiträge aus der Utopia-Facebook-Gruppe in unseren Gruppenbereich, weil wir glauben, dass die Antworten dazu spannend und wertvoll für verschiedene Nutzer sein können, die eventuell nicht in den sozialen Netzwerken unterwegs sind. Deshalb freuen wir uns auf euren Input.

  • #1982

    gelinda
    Teilnehmer

    Hallo Stefanie!

    Ich halte  den Ersatz von Kaufgetränken  für die erste, vielseitig brauchbare Maßnahme auf Deine Frage und zwar in Beziehung auf Einsparung von Rohstoffen und Energie z.B. für Transport der Flaschen und  der Herstellung, ebenso Energie beim Recycling und auch die Ersparnis beim Verzehr von erheblicher Menge Zucker, denn die meisten trinken sozusagen „Zuckerwasser“ mit Obstgeschmack. Wir kochen prinzipiell  mit und trinken (von uns selber->) zweifach gefiltertes Leitungswasser. Dafür kann man sich zum Mitnehmen eine leichte Kunstoff-Flasche anschaffen, die keinerlei Kunststoffteilchen ins Wasser abgeben soll. Prinzipiell ist der Verzehr eine Frage der Gewohnheit, denn daraus erwächst der Geschmack, den wir fälschlich als angeboren betrachten. Für die ersten und wichtigsten Gewohnheiten  ist überwiegend  die Mutter verantwortlich. Wir Frauen sollten unsere Familien  (nicht nur) in dieser Hinsicht günstig prägen.

    Allgemein möchte ich sagen, daß die Gewohnheit „immer einen Stoff(falt)beutel“ parat  zu haben und „selber machen“ dazu beiträgt, Verpackung einzusparen. Früher . . . .  gab es auch Milchkannen – damals konnte man noch echte, frisch gemolkene (pasteurisierte) Milch im  Milchladen kaufen, was sehr oft die Kinder erledigten. Nicht wie heute, wo z.B. im Tetrapack (Pappe mit Kunstoff) nur noch „Milch“ draufsteht, aber nur so eine weißliche Flüssigkeit drin ist. Heute kann man seine Kinder ja nicht mal mehr einkaufen schicken, wenn man nicht gerade zufällig neben einer Kaufhalle wohnt.

    Freundliche Grüße

    Gelinda

  • #2008

    gluecklich
    Teilnehmer

    1. Am schnellsten lässt sich auf Seife in Plastikspendern (oder nachfüllbeutel) verzichten – einfach ein Stück Seife nehmen. Die gibt es auch in jedem Drogeriemarkt. (geht auch statt Duschgel, aber das geht zumindest bei mir nicht so schnell alle)

    2. Leitungswasser trinken (ich filter meines nicht, dafür Sprudel ich es mit einem SodaStream, da ich stilles Wasser nicht so gern trinke) und mache mir manchmal ein paar Blätter Minze oder eine Zitronenscheibe rein, damit es aufregender schmeckt.

    3. Milch & Joghurt in Gläsern bzw. Glasflaschen kaufen

  • #2256

    kipp
    Teilnehmer

    Ich habe Selber nur noch Glasflaschen im EinsetzSchindelwohnwagen

  • #3494

    Frau Kelu
    Teilnehmer

    Eine Trinkflasche aus Glas zum wiederbefüllen spart  – Müll und Geld. Ich fülle sie auch auf der Arbeit immer wieder aus dem Wasserhahn auf. So reicht mir eine kleine Flasche.
    Milch kann man an immer mehr Orten (vor allem auf dem Land) an Milchtankstellen kaufen – mitgebrachte Flasche einfach auffüllen. Ich kaufe sie im unverpackt-Laden in Mehrweg-Glas-Flaschen.  Dort bekomme ich auch fast alle Trocken-Produkte und kann sie mir selbst in Gläser füllen – sogar Trocken-Backhefe (die sonst so viele kleine Tütchen produziert). Alles in Bio-Qualität. Auch Flüssigseife kann ich dort kaufen und direkt in meinen Seifenspender füllen – für Orte, wo keine feste Seife gewünscht ist.

  • #6781

    Efifi
    Teilnehmer

    Hallo,

    bei uns zu Hause steht auf jedem Tisch ein Krug mit frischem Quellwasser, das wir von einer Quelle ganz in der Nähe holen. Zur Zeit läuft sie nicht gut durch den fehlenden Regen, weshalb wir auf Leitungswasser zurückgreifen müssen. Leider ist es sehr kalkhaltig, was man am Wasserkocher erkennen kann. Bei Quellwasser passiert das nicht. Bei uns stehen Gläser neben dem Krug, so dass wir absolut keinen Müll erzeugen, höchstens, es fällt mal ein Glas runter.

    Im September sammelten wir im Garten unsere Äpfel ein und bekamen von außerhalb von einer Streuobstwiese noch ein paar Kisten dazu. Letztes Jahr haben wir eine kleine Trotte gekauft und so bereiten wir unseren eigenen naturreinen Apfelsaft zu. Ein Teil erhitzen wir auf 80 ° und füllen sie in vorher gesammelte Weinflaschen. Dann kommt ein Gummipfropfen darauf. Der Apfelsaft ist ca. 1 Jahr oder länger haltbar. Aus dem Rest machen wir Apfelessig, der jahrelang im Keller liegen darf, damit er richtig gut wird. Der letzte war 14 Jahre alt und superlecker. Außerdem wecke ich Quellwasser in große Glasflaschen oder Einweckgläser ein, so haben wir auch für den Notfall Trinkwasser, falls mal schnell das Wasser abgestellt wurde. Mir ist klar, dass man solche Vorräte in einer kleinen Wohnung nicht halten kann. Doch für uns ist das optimal. Mit Sicherheit gibt es noch alte Keller, die ungenutzt sind und man vortrefflich Vorräte lagern könnte. Nutzt eure Resorcen. Im Internet findet ihr bestimmt viele Vorschläge dafür.

    Liebe Grüße

    Efifi

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