Was kann man tun, wenn man Fructosemalabsorption hat? Eure Erfahrungen?

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  • #4024

    wishingwell
    Teilnehmer

    Bislang bin ich zum Glück nicht selbst betroffen, aber leider hat es meine Mama erwischt und sie ist mittlerweile von einer Fructoseintoleranz betroffen. Sie hat schon eine ganze Weile über Bauchweh und unregelmäßig auftretende Magen-Darm-Beschwerden geklagt, aber sie musste erst zu einigen Ärzten gehen, bis schließlich einer darauf gekommen ist.

    Sie hat bislang immer gerne Äpfel, Karotten etc aus dem Garten gegessen und hat nun Angst, dass sie Mängel bekommen wird, wenn sie da nicht mehr wie gewohnt essen kann. Dabei müssen gar nicht alle Obst- und Gemüsesorten bei einer Fructoseunverträglichkeit gemieden werden, oder? Einiges kann man ja schon essen, soweit ich das gelesen habe. Wie sind denn eure Erfahrungen mit dem Thema? Auf was sollten Betroffene achten und kann man die Symptome der Unverträglichkeit vielleicht auch irgendwie lindern?

  • #4025

    poetica
    Teilnehmer

    Bei den beiden Links steht, dass Glukose/Traubenzucker hilft, die Fructose zu verdauen, aber auch, dass man es mit Zucker nicht übertreiben sollte:

    https://ecodemy.de/magazin/ist-zu-viel-obst-ungesund/ -> Abschnitt „Fruktosemalabsorption“

    https://www.fructosefrei.de/traubenzucker-bei-fructoseintoleranz/

     

     

     

  • #4027

    keenist
    Teilnehmer

    Nun ja in der Malabsorption geht es ja hauptsächlich darum, dass der Fruchtzucker zum Teil im Darm nicht aufgenommen werden kann – damit hat man dann ja ein paar Sachen wie Bauchschmerzen und Blähungen en masse und auch Durchfall manches Mal.

    Aber man kann auch mit natürlichen Mitteln zum Beispiel es schaffen dass der Fruchtzucker sich im Darm in Glukose umwandelt, jetzt mal sehr basisch gesagt – das kann Abhilfe schaffen. Kann dir aber gerne auch noch mehr zu den beiden schreiben, wenn du magst. Weiß ja nicht wie hoch da dein Wissensstand ist.

  • #4038

    wishingwell
    Teilnehmer

    Dass Glucose hilft, um Fructose verdauen zu können, wusste ich gar nicht. Spannend! Aber zum sogenannten Furchtzucker noch mehr Zucker zusätzlich zu essen, ist ja auf Dauer auch keine wirkliche Lösung. Man sollte ja auch nicht mehr Kalorien zu sich nehmen, als man verbraucht. Der Ansatz die Fructose im Verdauungstrakt in Glucose umzuwandeln, klingt da irgendwie schon vielversprechender. Was kann man da in die Richtung tun?

    Mein Wissensstand ist bisher eher rudimentär, aber ich bin gerade dabei mich mit der Materie etwas vertrauter zu machen und da tauchen natürlich erst mal einige Fragen auf.

  • #4050

    keenist
    Teilnehmer

    Nun ja, man kann gleich mal vorweg setzen, dass Zucker nicht einfach gleich Zucker ist, natürlich igbt es denn da auch Unterschiede, erhebliche sogar.

    Und natürlich gibt es eben solche Umwandler, wenn man es denn grob so nennen will, das wären dann ja Mittel wie das Fuctosin – damit kann man dann einfach so und so viele Gramm Fruktose zu sich nehmen und die eigene Fruktosemalabsorption etwas ausbremsen.

    Und mal um die einen Überblick zu geben was alles an Arten von Zucker gibt:

    • Traubenzucker / Glucose / Dextrose
    •   Fruchtzucker / Fructose
    •   Glucose-Fructose-Sirup / Isoglucose
    •   Schleimzucker / Galactose
    •   Milchzucker / Lactose
    •   Malzzucker / Maltose
    •   Rohrzucker / Rübenzucker /Saccharose
  • #4075

    wishingwell
    Teilnehmer

    Danke euch, das habe ich inzwischen auch herausgefunden 🙂 Dass es verschiedene Zucker gibt, wusste ich natürlich schon, aber dass das bezüglich der Verstoffwechselung so große Unterschiede macht, war mir in dem Umfang nicht bewusst. Dass es da auch einen Umwandler gibt, den man bei einer Fructoseunverträglichkeit bei Bedarf einnehmen kann, ist gut. Das werde ich meiner Mama weiterleiten und dann auch noch schauen, ob ich irgendwo einfach verständliche Lektüre für sie zu dem komplexen Thema finde. Danke euch für eure Ratschläge!

  • #4114

    keenist
    Teilnehmer

    Bitte gerne, ich denke auch dass deine Mama da sich nochmals einlesen sollte, es gibt eben gute Infos auch auf der Fructosin Seite selbst oder aber in Netz oder was auch immer geht ist eine Ernährungsberatung. Drücke euch auf jeden Fall die Daumen, dass sie das gut alles hinbekommt und es ihr bald besser geht.

  • #4162

    wishingwell
    Teilnehmer

    Im Internet liest sie nicht so wahnsinnig gerne, das ist einfach nicht ihr Ding. Ich habe aber damit begonnen ihr ein paar Sachen auszudrucken, die ich ihr dann mitbringe. Das mit dem Fructosin habe ich ihr empfohlen und sie hat sich der Neugierde halber das Mittel auch mal aus der Apotheke geholt und dann testweise nach der Einnahme einen Apfel gegessen. Sie war von von der Wirkung positiv überrascht und die erwarteten Symptome sind ausgeblieben, gute Sache also! Ihre Ernährungsgewohnheiten wird sie nichtsdestotrotz in der nächsten Zeit umstellen müssen, wenn ihr das alleine nicht so gut gelingen sollte, werde ich sie bei der Suche nach einer guten Ernährungsberatung unterstützen. Danke euch für eure Tipps!

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