Tipps zum Naturgarten anlegen

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  • #1188

    norbertbrummer
    Teilnehmer

    Hallo Allerseits,

    ich stehe vor einem kleinem „Problem“.
    Naja, eigentlich ein Luxusproblem aber ich brauch Hilfe / Ratschläge / Tipps.
    Es geht um Folgendes:
    Ich bin ab dem neuem Jahr stolzer Besitzer eines kleinen Häuschen. Dieses Haus steht auf einem 1100m/2 großem Grundstück.
    Im Moment sieht der Garten aus wie alle Gärten in dem Wohnviertel:
    Rasen auf 6mm Länge getrimmt, Blumenbeete frei von Unkraut und geharkt, eine sauber getrimmte Koryphäen-Hecke (schreibt man die Pflanze tatsächlich so wie den Wissenden?) u.s.w.

    Das ist aber nicht meins.
    Ich mochte es schon immer wenn es etwas durcheinander gewuchert ist.
    Andererseits fand Gartenarbeit als Kind schon fürchterlich.

    Ich möchte den Garten natürlicher gestalten.
    Und so ganz nebenbei pflegeleichter 🙂
    Natürlich ist mir klar das man auch mal im Garten was machen muss, aber jede Woche Rasen mähen und Hecke schneiden klingt in meinen Ohren schon grausam.

    Ich habe nun schon ein bissel im Netz gesucht und einige nette Dinge gefunden die man machen könnte. Von Blumenwiese statt Rasen bis was-weiß-ich-nicht-was gibt es da ja alles.

    Bestimmt gibts hier aber Leute die auch einen schönen wilden Garten haben die mir vielleicht Tipps geben oder Links kennen wo man Informationen bekommt.

    Der Gang zum Gärtner um Fachwissen anzufragen kommt natürlich auch noch. Aber es ist ja immer schön wenn man nicht wie der Ochs vor dem Uhrwerk beim Fachmann steht sondern wenigstens ein bissel weiß was man eigentlich will und ein bissel vorbereitet ist :o)

    Wenn also jemand gerne sein Wissen teilen will würde ich mich freuen

    Grüße und einen sonnigen Sonntag

    P.S.: Ein nicht ganz unwichtigen Hinweis sollte ich noch beifügen:

    Einfach wuchern lassen wäre natürlich am einfachsten. Aber ich möchte mir es auch nicht mit den Nachbarn versauen. In deutschen Gärten herrscht ja oftmals Zucht und Ordnung :o)

    Und meine zukünftigen Nachbarn sollen mich ja nicht schon im ersten Jahr hassen weil der Garten so „schlimm“ aussieht  ;o)

  • #1195

    Maria_L
    Teilnehmer

    Hi @norbertbrummer,

    super…daß Du umgezogen bist. 😉
    Hähä….die Hecke heißt Koniferen-Hecke.
    Koniferen ist einfach der Sammelbegriff für Nadelgehölze.

    Kurz zu mir und meinem Garten: Ich wohne in einer Mietwohnung im Erdgeschoss und wir dürfen den ganzen großen Garten (2000 qm) nach Gutdünken bewirtschaften. Einzige Auflage ist – leider – daß wir den Rasen relativ kurz halten müssen, statt Blumenwiese.

    Das ist natürlich auch mit viel Arbeit verbunden.
    Wir machen das tatsächlich so, daß wir ein paar intensiv bewirtschaftete Gemüse-Beete in die sonnigen Flecken gelegt haben und der Rest darf relativ wild wachsen.
    Das heißt aber nicht, daß es gar keine Arbeit mehr macht, das würde sonst so schnell komplett zu wachsen, daß weder wir, noch die Tiere viel davon hätten.

    Und ich verstehe Dein Anliegen, daß Du es Dir nicht mit den Nachbarn verscherzen willst. Bei uns liegen vorwiegend aufgelassene Bauernhöfe rund herum.

    Was könnte die Nachbarn stören?
    Vermutlich Samenflug und wenn Wurzelunkräuter und hohes Gras unkontrolliert rüber wachsen.

    Also würde ich folgenden Kompromiss machen:
    Die Hecke (ich vermute mal Thuja) stehen lassen und weiter pflegen.
    Die ist zwar ökol. für die Tierwelt mehr oder weniger wertlos, aber ein paar Vorteile hat sie dennoch: Sie ist Sichtschutz, Windschutz und schützt die Nachbarn vor Samenflug.
    Um die Hecke rum würde ich einen Streifen von ca. 1m regelmäßig mähen.
    Dann kann man lang laufen, Hecke schneiden ect. und das Gras wuchert nicht zu Nachbars.

    Schöner wäre natürlich eine tolle Wildhecke mit vielen Früchten, über die sich die Vögel freuen und Ihr evt. auch, wenn es essbare Früchte sind.
    Aber so eine Wildhecke wird sehr hoch und breit. Man muß sie also häufig stark auslichten.
    Deshalb würde ich für den Anfang die Koniferen-Hecke stehen lassen.

    Innerhalb des Schutzstreifens von Hecke und gemähtem Rand kannst Du ja dann wirklich tun und lassen was Du willst. Das geht den Nachbarn nichts mehr an, bzw. er bekommt es gar nicht mehr mit.
    Da könntest Du eine Blumenwiese anlegen, die nur 1x jährlich mit der Sense gemäht wird (Anschaffung eines Balkenmähers rentiert eher nicht).

    An einer Stelle kannst Du einen Haufen anlegen, wo Du Holz, grobes Material und Laub sammelst, welches für den Kompost zu grob ist.
    Dieser Haufen ist für alle möglichen Tiere eine willkommene Unterkunft.
    Und nach ein paar Jahren kannst Du hier guten Holzkompost ernten.

    Willst Du selbst auch etwas ernten?
    Falls Gemüse, dann ja sicher rein Bio.
    Diese Beete solltest Du an den Plätzen mit der besten Sonneneinstrahlung anlegen.
    Und dann empfehle ich ganzjährig Mulchen. Das ist für das Bodenleben ideal und spart viel Arbeit und man muß wenig Gießen und Düngen.

    Bei den Blumenbeeten ist die Frage, ob Du einmal eine große Umgestaltung vornehmen möchtest, oder nach und nach.
    Einmalig würde heißen, die fremdländischen Stauden und Sträucher entfernen, die nicht so viel Wert für die heimischen Insekten und Vögel haben.

    Und dann solche Stauden und Sträucher pflanzen, die für Schmetterlinge & Co einen Sinn machen. Und dazwischen Flächen integrieren, wo Du Mutterboden abträgst (damit kannst Du Gemüseflächen aufschütten oder sogar ein Hochbeet anlegen). Diese Flächen werden dann systematisch ausgemagert, weil die Arten, die weniger Nährstoffe und etwas steinigeren Boden mögen, auch gleichzeitig die sind, die mehr ökol. Wert haben.

    Wenn es nicht zu wild aussehen darf, kommt auch ein schöner Bauerngarten in Frage. Da gibt es auch Pflanzen, die von Schmetterlingen geliebt werden, man kann hübsche Kräuter für den eigenen Bedarf pflanzen und es schaut immer nett aus.

    Aus ökologischer Sicht ist es sehr wichtig, Pflanzen zu verwenden, die zum Standort passen.
    Es macht keinen Sinn, auf Kalkboden einen Heidegarten anzulegen, wofür man dann Torf benötigt.
    Auf Kalkboden passt also besser ein Schotterbeet.
    Auf sandigem Boden kann man Flächen offen halten, die manche Wildbienenmögen, um ihre Wohnungen zu bauen…u.s.w.

    Das Thema ist insgesamt sehr komplex und schwer, auf die Schnelle und aus der Ferne Tipps zu geben.
    Ich habe eine Webseite gemacht (bzw. eigentlich eher zwei zu Stauden und Gehölzen), auf der Du viele Tipps findest zur Gestaltung.

    Kernstück der Webseiten sind Datenbanken, wo Du filtern kannst nach essbaren Pflanzen, Pflanzen für Schmetterlinge, für den Naturgarten, für Schotterflächen u.s.w.
    Und auf der Webseite gibt es auch einen Blog, wo es vor allem um Biogärtnern mit Gemüse geht.
    Dazu nenne ich Dir hier ein paar Links und im Anschluss noch ein paar Vorschläge für Bücher und Projekte zum Thema:

    Den richtigen Standort für Stauden und Gehölze finden:
    http://www.gartenstauden.de/node/24701
    (Da werden die Begriffe wie Freiflächen contra Beetstauden erklärt. Im Naturgarten wählst Du eher Stauden für Freiflächen)
    Selbiges für Gehölze:
    http://www.garten-gehoelze.de/node/24706

    Gehölze für den Naschgarten:
    http://www.garten-gehoelze.de/inhalt/straeucher-fuer-den-naschgarten
    Die dort genannten Sträucher sind nicht nur für Euch zum Naschen, sondern werden auch von Vögeln, Mäuschen, Igeln ect. gemocht.

    Stauden und Gehölze für Schmetterlinge:
    http://www.garten-gehoelze.de/inhalt/stauden-und-gehoelze-fuer-schmetterlinge-und-raupenfutter-im-garten

    Blog zum Thema Mulchgarten:
    http://www.garten-gehoelze.de/garten-blog/140

    Der igelfreundliche Garten und Blog über Blumenwiesen:
    http://www.garten-gehoelze.de/garten-blog/146

    Soweit zur Eigenwerbung. 😉

    Sehr ans Herz legen möchte ich Dir die Webseite und die Bücher von Markus Gastl (Hortus insectorum)
    Und sein Buch: DREI ZONEN GARTEN
    Der Markus macht zu festen Terminen auch Führungen.
    Falls Du nicht zu weit weg wohnst, würde sich das sicher rentieren.
    Das ist sehr inspirierend.

    Wenn Ihr auch für Euch etwas anbauen wollt, dann empfehle ich gerne dieses Buch: Gärtnern im Biotop mit Mensch

    So, das ist was mir dazu einfällt.
    Jeder hat seine subjektiven Schwerpunkte und Interessen bei dem Thema.
    Ich hoffe, Du bekommst noch ein paar Tipps von Menschen, die vielleicht den Schwerpunkt weniger auf Stauden und auf eigenem Gemüse haben – wie ich –  sondern noch mehr auf reinem Naturgarten.

    Kommt halt auch sehr drauf an, was Ihr genau vor habt.
    Letztendlich muß der Garten ja auch zu Euch passen, damit es langjährig Freude macht.

     

    • Diese Antwort wurde geändert vor 3 Jahre von  Maria_L.
  • #1198

    norbertbrummer
    Teilnehmer

    Na das sind ja schon viele Infos und Links.

    Danke schon mal. Da hab ich jetzt was zum stöbern 🙂

     

  • #1199

    Maria_L
    Teilnehmer

    Der Winter ist lang…;-)

  • #1202

    Hallo Norbert, schön, dass du hier in den neuen Gruppen den Beitrag nochmal gespostet hast. Danke! 🙂

  • #1220

    juttar
    Teilnehmer

    Was ich dir aus eigener Erfahrung mitteilen kann: Einfach nur die Natur „wirken lassen“ ist nicht zielführend 😉 Habe ich mal zwei Jahre lang am Stück ausprobiert, aber so ein wirklicher Naturgarten ist nicht entstanden. Am Ende musste ich dann einen Balkenmäher ausleihen 😉

  • #1251

    hoffomatin
    Teilnehmer

    Hätte auch gerne einen schönen Naturgarten, aber dafür bräuchten wir leider mehr Fläche 🙁

  • #1254

    Maria_L
    Teilnehmer

    @hoffomatin, wie viel Fläche habt Ihr denn und was macht Ihr momentan damit?
    Man kann ja auf der kleinsten Fläche Unterschlupf für Tiere einplanen und Pflanzen auswählen, die für Vögel und Insekten nützlich sind.
    Es muß ja nicht gleich ein richtiges Biotop sein.

  • #1256

    Wir haben in unserem Garten ein großes Hochbeet aus Paletten gebaut und darin eine Bienen- und Schmetterlingswiese ausgesäet. Das Ergebnis war toll. Das ganze Jahr bis in den tiefsten Herbst war das Hochbeet kunterbunt und hat auch alle Spaziergänger erfreut. Die Samen der Pflanzen säen sich selbst wieder aus, so dass auch nächstes Jahr eine bunte „Wiese“ dort blüht. Außerdem summte und brummte es dort wie im Bienenstock.

  • #1281

    Maria_L
    Teilnehmer

    Hört sich gut an, wo habt Ihr die Samen für die Schmetterlingswiese gekauft?

    • Diese Antwort wurde geändert vor 3 Jahre von  Maria_L.
  • #1512

    ute senft
    Teilnehmer

    ….s. Naturgarten e.V. oder die Bücher von Reinhard Witt! Die sind eine gute Fundgrube!

    Ein Naturgarten ist wirklich ein Paradies (nicht nur für den Menschen). Bei uns leben ganz viele Insekten und wenn sich dann auch noch der Zaunkönig wohlfühlt…Ich warte nun noch auf Blindschleiche und Co. deshalb räume ich die Steinhaufen dieses Jahr um und neben die kleine Wasserstelle kommt noch eine Matschecke…Mal sehen…das Gartenjahr beginnt ja erst.

    Viel Spaß wünscht Ute

  • #1658

    norbertbrummer
    Teilnehmer

    Halli Hallo,

    ich bin gerade beruflich unterwegs und deswegen werde ich nicht vor Mai in den Garten kommen.

    Wenn ich das richtig verstanden habe ist April die beste Zeit um den Garten umzubauen. Kommt wohl auch auf die Pflanzen an, aber Grundsätzlich scheint der April gut zu sein.

    Wäre es schlimm wenn ich da erst im Mai anfange?

    Oder wäre das vergebliche Müh und rausgeschmissenes Geld?

    Und die Hecken müssen dann bis nächstes Jahr warten. Habe nämlich gerade gelesen das ab Mitte März die Finger von den Hecken gelassen werden sollen. Der Vögel wegen.

     

    • #1661

      WernerMax
      Teilnehmer

      „Wäre es schlimm wenn ich da erst im Mai anfange?“

      Besser spät als nie! Sonst geht es dir wie mir mit meinen seit Jahren geplanten Hochbeeten. Das Material liegt da, aber bisher habe ich es nie geschafft, diese zum „optimalen“ Zeitpunkt zu bauen, und die Angelegenheit auf die nächste Saison verschoben. Das Ergebnis ist bislang zwangsläufig weniger als „suboptimal“. 😉

      Mach einfach dann wenn Du Zeit hast, es gibt genügend zu tun. Und viel Spaß dabei!

  • #1659

    Maria_L
    Teilnehmer

    Das mit den Hecken ist völlig richtig.
    Beste Zeit zum Schneiden ist Spätwinter, also Februar.

    Und im Mai kannst Du auch noch anfangen.
    Sowohl mit Gemüse (habe auch schon im Juni nach Hagelschlag komplett neu angefangen), wie auch mit Blumenwiese.
    Allerdings ist es dann häufig schon trockener und Du mußt am Anfang evt. etwas mehr gießen.
    Stauden + Gehölze kannst Du auch bis Mai pflanzen.
    Du kannst im Grunde während der ganzen Saison pflanzen, auch im Sommer.
    Allerdings solltest Du dann die etwas teureren Container-Pflanzen (im Topf statt Wurzelware) kaufen und mehr gießen (je nach Wetter).
    Im Zweifelsfall einfach beim Gärtner fragen.
    Oft bekommst Du dort Ende Mai Ladenhüter günstiger, die sich bei guter Pflege genauso gut machen, wie die teureren Pflanzen im März/April.

  • #1660

    norbertbrummer
    Teilnehmer

    Danke für die Tipps   🙂

  • #1662

    Regina81
    Teilnehmer

    Im Mai ist auch super, viele Pflanzen wie Tomaten sollten eh erst nach den Eisheiligen raus. Jedoch musst dann gucken das du fertige Pflanzen bekommst da man sie ja eigentlich in der Wohnung vorzieht. Frag mal im Bekanntenkreis/ Nachbarschaft. Viele Leute haben zuviele Pflanzen vorgezogen. Bei uns gibt es immer einen regen Tauschhandel. So kommt man auch gut an unterschiedliche Sorten. Etliches kann man auch im Sommer noch direkt ins Freiland aussäen.

  • #1676

    Fischmalte
    Teilnehmer

    Ein Naturgarten braucht meist mehr Pflege als ein gut angelegter. meine Erfahrung

  • #1679

    Maria_L
    Teilnehmer

    @fischmalte, es gibt ja auch gut angelegte Naturgärten.
    Und die brauchen sicher weniger Pflege als der durchschnittliche Garten aus „Mein schöner Garten“.
    Naja, ist wirklich blöde zu vergleichen.
    Kommt ja auch drauf an, welche Arbeit man Arbeit oder Vergnügen nennt.
    Der eine sticht gerne Löwenzahn aus dem Rasen, der andere mäht gerne die Blumenwiese mit der Sense.
    Entscheidend ist, daß man eine Idee hat, wie der Garten beschaffen sein muß, damit er Freude macht.
    Aber völlig richtig ist natürlich, daß ein Naturgarten nicht ganz ohne Arbeit funktioniert…

  • #1713

    norbertbrummer
    Teilnehmer

    Naja… Ich bin beruflich viel unterewegs. Und wenn ich dann mal zu Hause bin wäre es nett wenn ich nur was machen muss wenn ich auch Lust habe 🙂

    Ich werde  am  errichten was ich wie je wo hingepflanzt habe 🙂

     

     

  • #1981

    azakmeed
    Teilnehmer

    Ich fände es toll, wenn du auch mal Bilder von deinem Garten zeigst. Kann mir sowas immer schwer vorstellen…

  • #3296

    norbert-brummer
    Teilnehmer

    Hallo Allerseits,

    da ich hier ja einige Tipps und Hilfe bekommen habe wollte ich mal eben einen Bericht zur Lage des Gartens für den geneigten Leser zur Verfügung stellen 🙂

    Seit letztem Jahr hat sich was getan:

    1. mein Utopia-account ließ sich durch eigene Schusseligkeit nicht mehr öffnen

    2. Der Garten wird langsam  🙂

    Ich habe mittlerweile drei 16m/3 Grüncontainer voll gestopft und abholen lassen. Die waren alle fast Ausschließlich mit Koniferen voll…

    Und das schlimme ist: der Garten sieht noch fast genauso aus  😀

    Die Koniferen Hecke ist noch da, aber von ca 2,5m auf 1,5m gekürzt. Dabei habe ich gesehen das der Nachbar von seiner Seite Rhododendron gepflanzt hat. Da habe ich die Hecke einfach gekürzt und eine „Doppelhecke“ gepflanzt – also mit kleinen Abstand vor die Koniferen eine Wildrosenhecke.

    Außerdem wurde ein Kirsch- und ein Apfelbaum gepflanzt, eine Wildblumenwiese gesäht, diverse Sträucher gepflanzt, Totholzhaufen angelegt (sogar zwei), Bienenhotel angebaut, Igelshaus gebaut (dazu gleich noch mehr), usw…

    Ich habe im Vorgarten angefangen und mich dann langsam nach „hinten“ vorgearbeitet. Die Hälfte ist jetzt angelegt und sieht etwas trostlos aus…. Jeden morgen schaue ich wieviel gewachsen ist, aber in allen beiden Tagen ist noch nicht viel passiert 😀

    Ich hoffe das das alles ankommt und das die Tierchen das auch alles gut finden. Die Igel tun es, denn ich habe aus versehen drei (3!) Stück aus dem Winterschlaf geweckt. Obwohl es letzte Woche war und das dann wohl eher ein Mittagsschlaf war. Die sahen ganz schön adipös aus, ich glaube nicht das die den Winter über geschlafen haben und trotzdem noch kugelrund sind. Nun ja, jedenfalls habe ich mir die Schlafplätze und deren Begebenheiten gemerkt und die nach der Gartensanierung wieder auf gebaut.

    Der ganze Garten hat erstaunlich viel Spaß gemacht, aber das war auch eine lange anstrengende Woche.

    Den Rest des Garten mach ich dann wieder ab Herbst. Bis dahin hoffe ich dass der erste Teil schön wird – wie gesagt, ich kann es kaum abwarten alles zu sehen wenn es sich schön eingewachsen und wild aussieht 🙂

    Im Moment wären Bilder nicht sehr aussagekräftig. Man sieht halt das viel gebuddelt und geschnitten wurde, aber wie das am Ende aussieht kann man noch nicht erahnen.

    Sobald man da was schönes sieht, reiche ich ein Foto nach – ein bischen angeben und so 😉

    Viele Grüße

     

  • #4068

    norbert-brummer
    Teilnehmer

    Halli Hallo,

    nach dem der Sommer ja sehr trocken war, sind die Blümis nicht ganz so gewachsen wie gewünscht. Nun ja, so ist das eben. Deswegen kommen die Fotos nächstes Jahr wenn es nicht so trostlos aussieht 🙂

    Aber eine Frage habe ich noch:

    Die gesäte Blumenwiese ist ganz gut gekommen. Laut dem Vertreiber soll man die Wiese im Herbst mähen. Dann würde sie im nächsten Jahr besser kommen. Andere sagen man soll einfach Laub drauf werfen und gut ist.

    Ich kann die nur noch nicht mähen weil da tatsächlich noch eine ganze Menge blüht und ab November zwei Monate nicht da bin.

    Soll ich die jetzt einfach wegsensen oder stehen lassen?

    Hat da jemand Erfahrung?

    Danke im Voraus

  • #4069

    Maria_L
    Teilnehmer

    Ich würde das einfach über Winter stehen bleiben.
    Viele Vögel und andere Tiere sind dankbar über die Samen oder die hohlen Stängel. Im zeitigen Frühjahr vor dem Austrieb (März) kannst Du das dann weg sensen.
    FInde ich gut, dass Du am Thema dran geblieben bist.
    Und dieser Sommer hat allen zu schaffen gemacht.
    Musst Du Dich nicht kränekn. 😉

  • #4083

    norbert-brummer
    Teilnehmer

    Danke Maria, so werde ich das machen 🙂

  • #8239

    norbert-brummer
    Teilnehmer

    Huhu Allerseits…

    Nun bin ich mit meinem Garten im 2. Sommer und der Garten ist tatsächlich schon ziemlich gut 🙂

    Witzigerweise habe ich die Tage irgendwo gesehen das ein Naturgarten vorgestellt wurde und man sehr stolz darauf war das dort im Bienenhotel auch Spinnenwespen nisten. Die habe ich auch!!! 😀

    Allerdings wusste ich bis dahin nicht was das für komische Dinger sind die dort die Löcher zuschmieren 🙂

    Nun ja, ich hatte ja Bilder versprochen, allerdings sind auf den Bildern die guten Sachen nicht zu erkennen. Naja, was solls. Ist eh kein super hardcore Naturgarten, sondern eher… Hmm… wie soll ich sagen…

    Ich habe den Invasiven Krams ausgebuddelt, neue, gute Dinge gepflanzt, eine Blumenwiese angelegt und dann den Garten sich selbst überlassen.

    Hier ein paar Bilder:

    Man sieht das es noch jede Menge Koniferen und Kirschlorbeer gibt. Darum wird sich im Herbst gekümmert. Also den ganzen Mist absägen und ausbuddeln um dann im Frühjahr eine heimische Alternative zu Pflanzen.

    Was genau weiß ich noch nicht, aber es wird sich schon was finden 🙂

  • #8347

    Sedin Hrnjic
    Teilnehmer

    Kommst du denn voran mit deinem Garten ?
    Ich meine, wenn man sich informiert dann findet man so einige Ideen wenn es um das anlegen von einem Garten geht.

    In meinem Fall ist es so, dass ich meinen Garten auch etwas umgestalte und verschiedene Ideen gefunden habe.
    Will meinen Garten auch nutzen und habe deshalb gedacht, dass ich eine kleine Oase schaffe.. Jedoch habe ich ein Problem – ein Wespen Nest… Muss das irgendwie entfernen..
    Bei https://www.wespen-ratgeber.de/ habe ich dann auch schon etwas zu Wespen gefunden, mich informiert und auch paar Lösungen gefunden.

    Natürlich aber entscheidet jeder für sich was er machen will.

  • #8348

    norbert-brummer
    Teilnehmer

    Hallo,

    ja es geht so langsam voran.

    Also im Moment nicht, denn es wuselt und wimmelt überall – da will ich durch wildes buddeln und arbeiten nicht stören. Im Herbst wenn die Natur etwas zur Ruhe kommt wird weiter gearbeitet, bis dahin genieße ich nur 🙂

    Wespen hatte ich auch – gleich zwei Nester…

    Zum Glück ist das schon etwas her und es waren nur kleine Nester. Die konnte ich noch  ganz gut alleine entfernen.

    Nun habe ich Tomaten gepflanzt weil Wespen den Geruch angeblich nicht mögen. Im Schuppen hängt noch zusätzlich ein Lavendel Duftkissen. Das soll angeblich auch helfen. Und bis jetzt ist nichts neues gekommen 🙂

     

  • #8366

    Aurum
    Teilnehmer

    Ich muss einfach mal sagen: der sieht richtig richtig toll aus! Ich bin ganz neidisch <3

    • #8386

      norbert-brummer
      Teilnehmer

      Danke danke… 🙂

      Freut mich das mein Garten nicht nur mir gefällt 🙂

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