Nachhaltige Arbeitsplätze?

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  • #7857

    Nu-topia
    Teilnehmer

    Hallo,

    ich möchte einmal eine Diskussion anstoßen, die für mich auch etwas mit Nachhaltigkeit zu tun hat: Und zwar die Arbeitsplatzverhältnisse!

    Wie ist eure Arbeitsplatzverhältnis? Ist es dort nachhaltig?

    Und damit meine ich nicht nur ökologisch sondern auch gesellschaftlich. Wird bei euch beispielsweise genug für Geschlechtergerechtigkeit getan? Oder könnte man eurer Meinung nach mehr tun? Was fielen euch da für Beispiele und Möglichkeiten ein

  • #7864

    SissyHofferer
    Teilnehmer

    Puh, das ist eine weite Frage, die ich jetzt nicht in hundert Zeichen beantworten kann.
    Fängt natürlich schon im Kindergarten an, wo die Jungen und Mädchen von den Erzieher*innen auf eine bestimmte Art angesprochen werden.
    Das „Jungs sind eben Jungs“ und „wer schön sein will, muss leiden“ „lauf nicht wie ein Mädchen“ oder so etwas. Das konditioniert die Kinder extrem und es sorgt auch dafür, dass Kinder ein bestimmtes Gefühl dafür bekommen, was richtig und was falsch ist.
    Paygap: Do not even get me started on that.
    Mehr Frauen in typischen Jungsberufen, bzw. mehr Vorbilder für kleine Frauen in solchen Berufen. Zwar hat zB Ivanti am Weltfrauentag die Women in Technology Initiative ins Leben gerufen, doch diese Initiativen müssen NOCH mehr Aufmerksamkeit bekommen.

    Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz: Noch immer wissen viele Menschen nicht, wo sie beginnt und wo sie in Ordnung ist. Als Anreiz: https://www.zeit.de/arbeit/2019-04/sexuelle-belaestigung-machtmissbrauch-grenzueberschreitung-fruehwarnsystem 

    Außerdem zu empfehlen: Margarete Stokowski darüber, wie Männer feministisch handeln können. 

    Außerdem: Merkel ist ja gut und schön, doch wenn ich mir jetzt AKK angucke, die in meinen Augen eine Quotenfrau der CDU – mit anderen Worten von weißen, alten Männern – ist und eine bestimmte Schiene bedienen soll, um ihre homophoben und völlig antiquierten Weltsichten rüber zu bringen…. SORRY. NO. Einfach nein.

    Jens Spahn: Aufs Schafott. Meiner Ansicht nach das Schlimmste, was dem Gesundheitsministerum in den letzten 20 Jahren passiert ist. Ein Mann bestimmt über Frauengesundheit und erzählt ihnen, was sie zu tun und zu lassen haben, bzw. was sie mit ihrem Körper tun dürfen und was nicht. Den sollte man sofort entlassen und auf den Mond schießen.

  • #7914

    madiko
    Teilnehmer

    Hallo Nu-topia,

    mit dieser Frage beschäftigte ich mich auch sehr intensiv. Fritz Lietsch war so freundlich, mir die Chance zu geben, es via FORUM Nachhaltig Wirtschaften veröffentlichen zu können, Du findest den Beitrag nun auch via EnjoyWork:

    Was macht kleine und mittelständische Unternehmen zukunftsfähig?

    Ich gehe darin vor allem ein auf meine Erkenntnisse zu folgenden Fragen:

    • Wie gelingt es einfacher, dass sich Führungskräfte und Mitarbeiter auf Arbeitswelten umstellen, die zukunftsfähig sind?
    • Wie muss eine neue BWL für agile Unternehmen aussehen?
    • Wieso fällt es so schwer, dass Nachhaltigkeit und Gemeinwohl-Ökonomie zum selbstverständlichen und vor allem integralen Teil der DNA von Unternehmen und Gesellschaft wird? Was könnten wir tun?
    • Wie wird aus Altruismus wirtschaftlicher Gewinn, der dem Unternehmen zukunftsrobust den nötigen Gestaltungsspielraum ermöglicht?
    • Wie führt ein Chef mit Sinn?
    • Wie gelingt es, dass Mitarbeiter sich mit ihrem vollen Potenzial in den Betrieb einbringen können?
    • Wie entlohnen wir dieses Engagement markt- und wertorientiert?
    • Welche Konsequenzen hat dies auf Steuerung und Arbeitsorganisation, auf Entscheidungsprozesse und Kommunikation?

    Lass Dich inspirieren!

    Franziska 🙂

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