Mediation und Prozessarbeitfür Gemeinschaftsprojekte

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    Lenzhof
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    Prozessbegleitung, Konfliktkompetenz und Mediation

     

    Leben in Gemeinschaft ist ein Experiment ohne Blaupause – das Wagnis, Utopien auszuprobieren und vorgegebene Wege zu verlassen. Längst steht nicht mehr nur die Ökonomie im Vordergrund, sondern es geht uns immer mehr um neue und liebevollere Formen des Miteinanders: wie können wir so miteinander leben und miteinander umgehen, dass wir mit uns, mit den Anderen und mit der Welt gut in Verbindung sind und dass unsere Begegnungen von Mitgefühl und Wertschätzung getragen werden. Seit einigen Jahrzehnten begleite ich Menschen in der Arbeitswelt als Coach, als Mediatorin und als Trainerin. Ich vermittle seit 1995 in meinen Seminaren Methoden, die es uns ermöglichen, mit Konflikten gut umzugehen, ohne dass sie zerstörerisch wirken, die uns ermöglichen, die Welt aus der Sicht der/des Anderen zu erleben und zu spüren, was das bedeutet, kurzum: Mitgefühl zur Grundlage unseres Handelns zu machen. Die Basis meiner Arbeit liefern mir das Psychodrama, eine sehr kreative und szenische Methode und die älteste Form der systemischen Prozessarbeit und die Inhalte der GfK, seit 2001 leite ich blickwechsel GmbH mit dem Ziel, andere Perspektiven in der Arbeitswelt aufzuzeigen und unterrichte Organisations- und Führungskultur an verschiedenen Unis. Inzwischen lebe ich selbst seit fünf Jahren in Gemeinschaft und erlebe, dass eine gute Gemeinschaft nicht vom Himmel fällt, sondern Prozessarbeit braucht. Und dabei merke ich am eigenen Leib, wie unglaublich gut uns ganz konkrete Instrumente im Umgang miteinander tun. Aber: wir brauchen dazu kompetente Menschen, die nicht Teil unserer Gemeinschaft sind und uns in unserem Prozess begleiten. Das machen wir, regelmäßig und systematisch und das ist wirklich toll! Aus dieser Erfahrung heraus ist die Idee entstanden, anderen Gemeinschaften meine Erfahrung und Kompetenz zur Verfügung zu stellen. Meine Vorstellung ist es, dass diese Prozessbegleitung nicht finanziell entgolten wird, sondern eher durch das Tauschen von Kompetenzen, von gegenseitiger Unterstützung , denn vielleicht sind auch in anderen Gemeinschaften Menschen, die uns mit ihrer Erfahrung begleiten und unterstützen können. Und vielleicht kann so ein Netzwerk entstehen von Menschen, die einen ähnlichen Hintergrund haben, so dass wir uns in unserem Gemeinschaftsleben gegenseitig helfen, uns weiter zu entwickeln und dafür zu sorgen, dass wir Lebensentwürfe entstehen lassen, die von Liebe du Mitgefühl getragen werden.

    Wenn Ihr Interesse habt, freue ich mich über Kontakt!

    [email protected]

    http://www.lenzhof.de

    http://www.blickwechsel.net

     

     

     

    Susanne Spülbeck

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