Landesweiter dezentraler Aktionstag in Hessen für Demokratie

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    sigrebe
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    Angesichts der am 28. Oktober 2018 anstehenden hessischen Landtagswahl hat das Bündnis und die Initiative „Keine AfD in den Landtag“ für den 13. Oktober einen dezentralen Aktionstag geplant. Unter dem Motto „Unsere Alternative ist Solidarität!“ soll ein klares Zeichen für die demokratische Gesellschaft gesetzt werden. Die Menschen sind landesweit dazu aufgerufen, sich an dieser Kampagne gegen Rassismus, Hass und Hetze und für Demokratie und Vielfalt öffentlich zu positionieren.

    Ich habe dies zum Anlass genommen, wieder einen Songtext zu verfassen, und zwar in Anlehnung an das Lied „Jenseits von Eden“ (Nino de Angelo).

    SOLIDARISCH LEBEN

    Es ist von Vorteil, wenn Menschen beizeiten Vorurteile ablegen,
    denn sie beeinträchtigen nur unser Denken und unsern Verstand,
    das haben wir selbst in unserer Hand.
    Zu denken, andere Menschen sind weniger wert, ist vermessen,
    denn sie verdienen wie alle Respekt sowie auch Menschlichkeit,
    danach zu handeln, ist längst an der Zeit.

    Weil nicht allen Menschen die Erkenntnis fehlt,
    was im Leben wirklich wichtig ist und zählt,
    sehen wir der Wahrheit ins Gesicht,
    Hass und Hetze braucht die Gesellschaft wahrlich nicht.

    Man sollte Weitblick und Einsicht dabei nicht aus den Augen verlieren,
    etwas mehr Menschlichkeit wäre bei Menschen doch gar nicht verkehrt,
    hat nicht das Leben uns das schon gelehrt?
    Wenn die Entwicklung nach rechts unsre Demokratie schon gefährdet,
    in Richtung Rechtsextremismus die Weichen bereits sind gestellt,
    dann ist es schlecht um die Zukunft bestellt.

    Wenn man alle diese Zeichen übersieht,
    all das Unrecht, das um uns herum geschieht,
    fängt vielleicht schon bald der Zeitpunkt an,
    an dem man daran nichts mehr ändern kann.

    Glaubt man mit Hasstiraden oder Gewalt die Probleme zu lösen,
    so haben wir als Deutsche offenbar kaum aus der Geschichte gelernt,
    uns von der Menschlichkeit wieder entfernt.
    Sieht so die Zukunft aus, dann frage ich mich: Will ich denn wirklich so leben?
    Darf man die Folgen für unsre Gesellschaft ungestraft ignoriern,
    in diesem Spiel kann man doch nur verliern.

    Wenn wir diesen Weg wie bisher weitergehn,
    ignorieren, was schon alles ist geschehn,
    erreicht man bald den „Point of no return“,
    denn dieser ist ganz gewiss nicht mehr so fern.

    Es kann der friedlichste Mensch andrer Herkunft nicht in Frieden hier leben,
    nur weil es einigen Mitgliedern unsrer Gesellschaft missfällt,
    erleben wir eine feindliche Welt.
    Und darum wird es nun Zeit, solidarisch hier Flagge zu zeigen,
    Integration als gemeinsames Ziel für uns alle zu sehn
    und Hand in Hand in die Zukunft zu gehn.

     

  • #4122

    Denkenderbuerger
    Teilnehmer

    Ausgrenzung durch Ausgrenzung verhindern wollen – ist das nicht ein bißchen widersprüchlich? Oder wird da mit zweierlei Maß gemessen?

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