Kennt Ihr nachhaltige Diät- und Abnehmtipps?

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  • #1569

    Liebe Community,

    hat eine Diät schon mal bei Euch geklappt – ohne Jojo-Effekt? Welche spezielle Ernährung sollte man zu sich nehmen? Oder hat abnehmen gar keinen Sinn?

    Vielen Dank und viele Grüße, Susann

    gepostet von Susann am 31.07.2012

    Anmerkung der Redaktion:

    Wir wollen einige „Gute Fragen“ aus dem Utopia Website Archiv wieder hervorholen und sie in den Gruppen erneut zur Diskussion stellen. Wir glauben, dass die Antworten dazu spannend und wertvoll für verschiedene Nutzer sein können. Deshalb freuen wir uns auf euren Input.

    Die Antworten in der Gruppe sind mobile abrufbar und erreichen dadurch mehr Nutzer. Deshalb übertragen wir Fragen, die viel Nachfrage verzeichnen, zusätzlich zur „Guten Frage“ in unseren neuen Gruppenbereich.

  • #1617

    KeTing
    Teilnehmer

    Abnehmen klappt bei mir IMMER mit Kalorien zählen. Ein paar Grundregeln beachten, wie es besser geht, zum Beispiel auf das Verhältnis von Eiweiß und Kohlenhydraten achten je nach aktueller Belastung/Sport, und die Kilos verlassen einen quasi freiwillig, wenn man unter seinem Verbrauch bleibt. Als Faustregel gilt dabei, ein Kilo Gewichtsverlust entspricht über den Daumen gepeilt 7000 eingesparten oder mehr verbrauchten Kalorien. Seinen Verbrauch kann man anhand von diversen Rechnern im Netz grob schätzen.

    Es gibt etliche Apps, die einem das Kalorien zählen ziemlich leicht machen, auch für lau, zum Beispiel fddb, die ich seit Jahren nutze. Warum muss ich immer wieder abnehmen, wenn es doch so gut funktioniert? Ach naja. Man hat halt seine Geschichte und entsprechende Mechanismen, wenn es stressig wird ^^ aber zu wissen, dass es klappt, lässt mich doch auch relativ entspannt sein.

    Leuten, die denken, sie könnten aus Grund xy nicht abnehmen, sei das Buch „Fettlogik übewinden“ ans Herz gelegt. Für mich persönlich ist es allerdings wichtiger, einfach im Kopf am Ball zu bleiben und mich nicht entmutigen zu lassen von kleinen Rückschlägen (in der Disziplin). Aber das Buch bietet schon ganz gute Ansatzpunkte für Leute, die zu viele Ausreden mit sich rumschleppen 🙂

     

    PS: Zur Frage: Oder hat Abnehmen gar keinen Sinn? – oh doch, ich kann gar nicht betonen wie viel besser ich mich fühle mit ein paar Kilo weniger… dabei geht’s mal gar nicht primär um Optik oder Bewertung von Leuten um einen rum – einfach das Körpergefühl, man ist fitter, mobiler, fühlt sich leichter, das ist grandios. Würd’s nicht missen wollen, wo ich doch die Wahl habe 🙂

  • #1933

    gruenemaja
    Teilnehmer

    Das mit dem Kalorien zählen stimmt natürlich. Wenn man mehr verbraucht als man zu sich nimmt, müsste man eigentlich abnehmen.

    Ich finde das aber irgendwie doch immer relativ kompliziert, weil die Angaben ja immer in 100g gemacht werden und woher soll ich denn wissen, wie viel g von einer Mahlzeit ich immer zu mir nehme… Kann das immer nur schätzen und an der Stelle ist man dann schnell wieder beim „Schönrechnen“…

    Was einer Freundin letztens tatsächlich zu -5kg in 6 Wochen verholfen hat war, statt „schlechten Chips“ einfach diese „guten Chips“ essen:

    https://www.greenist.de/the-beginnings-rote-beete-chips.html?c=68

    Das ist ziemlich einfach und für Naschkatzen, die ganz ohne nicht können, sicher eine richtig gute Alternative. Hat halt viel weniger Kalorien als normale Chips! 😛

     

    Und einen Sinn hat es auf jeden Fall, ich fühle mich in den Phasen wo ich weniger wiege auch immer viel selbstbewusster!!

     

  • #4042

    KiWiLa
    Teilnehmer

    hei,

    eigentlich ist es nicht schwer. Man lässt einfach alle weißen Sachen weg. Weißes Mehl, weißes Brot, weiße Sättigungsbeilagen und tauscht sie gegen die Vollkornsachen ein, die halten einfach länger Satt. Dann lässt man die ganzen Süßigkeiten weg und auch Limonaden und Säfte. Und die ganzen Fertiggerichte und Fast Food Sachen und kocht alles frisch.

    Statt der der 3,5 % Milch oder Käse oder Quark nimmt man  die 1,5 % .

    Wenn der Tagesbedarf bei 2000 kcal liegt , isst man 1500 kcal, wenn man abnehmen will und um gleichzeitig etwas fitter zu werden macht man eben noch sport, dafür muss man nicht ins nächste Fitness Studio gehen sondern macht das was man eben kann. z.b Radfahren oder Schwimmen, laufen oder wenn man das nicht mag Nordic Walking oder zügiges gehen oder man nimmt die Treppe anstelle des Fahrstuhls usw. und wenn man dann doch mal ungünstiges gegessen hat sollte man dazu stehen und sich nicht selbst damit bestrafen, als wenn man es verbotenes getan hat.

    Man stellt einfach die Ernährung um, dauerhaft und nciht nur für ein paar Wochen oder Monate wie bei einer Diät.

    Und das Kalorienzählen mag am anfang etwas nervig sein aber irgendwann hat man die Sachen auch im Kopf. Was einem hilft ist es einfach mal aufzuschreiben was man den ganzen Tag lang isst.

     

     

  • #4044

    Was extrem gute und schnelle Resultate bringt ist der Verzicht auf kohlenhydrahtreiche Nahrungsmittel.Das erfordert meistens eine Ernährungsumstellung, aber es ist einfach so, dass man nach dem Verzehr von Kohlenhydraten unverhältnismäßig schnell wieder Hunger verspürt. Das gilt auch für süßes Obst, getrocknete Früchte etc.

    Da in allen Nahrungsmitteln immer ein Anteil Kohlenhydrate enthalten ist, kann man davon gar nicht zu wenig zu sich nehmen, wenn man sich mit Gemüsen, Hülsenfrüchten und eiweißhaltigen Getreiden ernährt. Viel gutes Fett dazu aus kaltgepressten Ölen, Nüssen und Samen und man fühlt sich satt und zufrieden. Da kommen keine Signale mehr vom Körper, dass er immer mehr will und braucht. Und man muss keine Kalorien zählen. Wenn man dann Süßes ab und zu direkt nach einer Mahlzeit ißt, fällt der anschließende Hyp nach mehr viel geringer aus und ist leicht mit Nüssen z.B. wieder in den Griff zu kriegen.

    Kohlenhydratarme Ernährung bewirkt, dass man viel weniger ißt und man braucht auf keinen Fall Angst vor guten Fetten und Ölen zu haben, denn die kann der Körper sofort verwerten und lagert nichts ab, wo man es nicht haben will.

     

     

     

  • #7737

    Martin
    Teilnehmer

    Servus

    Hast du die passende Methode für dich gefunden ? In meinem Fall ist es auch so, dass ich mich schlau gemacht habe wegen der passenden Ernährung. In meinem Fall ist es auch so, dass ich gerne gesund esse. Verschiedene Informationen habe ich mir auch gesucht und habe dabei dann auch unterschiedliche Gerichte gefunden.

    Die grüne Erbsen Nudeln haben mir echt super gefallen.  Da habe ich auch gelesen, dass die Nudeln glutenfrei sein sollen und wirklich auch kalorienarm. Da kann ich wirklich auch nicht meckern.

    Man muss natürlich auch Sport machen.
    Aber es muss jeder für sich entscheiden wie er am ehesten abnehmen will.

  • #7751

    Sedin Hrnjic
    Teilnehmer

    Wenn man abnehmen will dann muss man wirklich schauen, dass man es gesund macht. In meinem Fall ist es so, dass ich mich auch gerade schlau mache wenn es um das abnehmen geht. Muss für den Sommer noch bisschen fit werden 😀

    Natürlich muss man seine Ernährung umstellen und auch Sport machen.
    Ich habe gelesen, dass das Hanföl zum abnehmen   gut sein soll. Das werde ich mir auch mal ansehen und mir einige Erfahrungen auch dazu durchlesen.

    Aber sicherlich gibt es verschiedene Methoden wenn man abnehmen will, da muss man die passende für sich finden. Hast du denn schon einige Erfolge bei deinem abnehmen ?

    Jedenfalls wünsche ich dir viel Erfolg.

  • #7813

    Jorti
    Teilnehmer

    Es kommt auch immer darauf an, was man für ein Typ ist. Es gibt für jeden die passende Diät. Das wichtige ist, dass man es nicht auf einen bestimmten Zeitraum begrenzt sondern sich auch vorstellen kann, damit zu leben.

    Ich habe zum Beispiel das 16/8 Fasten für mich entdeckt. Ziemlich selbsterklärend: Du kannst 8 h essen was du willst und 16 stunden „fastest“ du, isst also gar nichts.

    tipp um heißhungerattacken vorzubeugen: Kaffee oder viel Wasser trinken. ich habe damit nicht nur abgenommen sondern fühle mich auch viel „vitaler“
    Vielleicht ist es ja etwas für dich. wenn man es durchziehen kann, dann gibt es auch garantiert keinen jojo-effekt.

  • #7944

    Frau_Genial
    Teilnehmer

    Ich versuche ab einer gewissen Uhrzeit( meistens ist es ab 20 Uhr ) auf herzhafte Speisen zu verzichten. Zudem versuche ich vor allem auch Dressing rauszulassen, stattdessen mit Zitronen-Spitzer den Salat ausschmückern. Ich versuche in meiner Mittagspause auch mindestens einmal rauszugehen, Büro ist ja direkt in der Wuppertaler Altstadt. mit dem fahre ich immer gut. Ansonsten lese ich hilfreiche Online Ratgeber und konnte schon mit den ganzen Maßnahmen, die ein oder andere Maßnahme das gewicht regulieren.

    Gruß,

    Petra

  • #7992

    Ulkomaalainen
    Teilnehmer

    Auf Wunsch meiner Tochter, gerade von Anorexia genesen war in Zukunft vegan zu essen. Ich kochte fast ein halbes Jahr nur vegan, ohne irgendwelche Soja oder andere Produkte wie Milch und Sahne aus Pflanzen und was es alles so gibt. Butter ersetzten wir mit Olivenöl. Ich nahm 6 Kg ab ohne dass ich mich wniger satt gegessen hätte, meine Tochter nahm zügig zu und war am Ende normalgewichtig. Das ist jetzt etliche Jahre her, aber bis auf meine Leidenschaft für Schafskäse in verschiedenen Formen – Feta, Pecorino – koche und esse ich weiterhin vegan. Ich esse zunehmend Gemüse roh, weil es mir so schmeckt, z.B. roter Bete oder Blumenkohl, beides dünn geschnitten im Salat. Es gibt Zeiten, da habe ich Heißhunger nach Mandeln oder Linsen. Mit der Zeit habe ich auch wilde Kräuter entdeckt, neben Löwenzahn z.B. Giersch, über den ich mich nicht mehr aufrege, sondern ihn lieber esse. Neulich wurde hier Kartoffelmusrezept empfohlen, aber immer noch mit Butter usw. Bei einer griechischen Hochzeit aß ich vor Jahren Kartoffelmus, der fantastisch schmeckte. Seit dem koche ich ihn ähnlich. Ich koche die Kartoffeln mit Schalen, entferne diese, stampfe die Kartoffel mit heißer veganen Gemüsebrühe und Olivenöl. Zum Schluss kommt noch Knoblauch und Pfeffer dazu. ich werde oft gefragt, ob es nicht furchtbar asketisch sei vegan zu essen, dann antworte ich meist und sag, so viele guten Sachen sind vegan: guter Kaffee,Tee, Champagner, Olivenöl, Früchte, Gemüse, dunkle Scchokolade..Ich zähle nicht Kalorien, aber ich vermeide Fertiggerichte, Saucen, sogar Säfte. Letztewre vertrage ich nicht gut. Pommes mache ich mit Olivenöl (mit Zitrone dazu als Gewürz – auch von den Griechen abgeguckt). Ach ja – früher aß ich so gerne Müsli, aber mir war meist danach schlecht. Bis ich entdeckte, dass ich Milchprodukte weglassen muss. Früchte und Haferflocken oder div. Frischkornarten geht immer, dazu nehme ich einfach Wasser. Hält mich bis spät in den Nachmittag gut satt.Überhaupt esse ich oft nur zwei mal am Tag und NUR, wenn ich richtig hungrig bin. Das sind die Grundlagen, die mich schlank halten. Ab und zu nasche ich schon und esse auch mal ein Eis, wenn mir danach ist. Meinem Mann zur Liebe esse ich an Weihnachten Wild und manchmal Fisch – Fleisch und Wurst brauche ich sonst nicht, obwohl ich sehr gerne z.B. in Italien Wurst rieche, aber das ist wegen den Gewürzen..

     

  • #8040

    Kassiopeia
    Teilnehmer

    @ulkomaalainen: Tolle Geschichte, danke fürs Mit-uns-teilen, das inspiriert und es sind viele schöne Ideen dabei.

    Ich persönlich denke auch dass eine Ernährungsumstellung in den meisten Fällen sinnvoller ist als kurzfristige Aktionen. Dazu gibt es ja auch mehr als genug Literatur.

    Ein wichtiger Punkt ist sicher auch der persönliche Rhythmus, sich Zeit für das Essen zu nehmen, selbst kochen, etc. Ich lege zum Beispiel wert auf ein ruhiges und reichhaltiges Frühstück, nichts zwischen Tür und Angel (habe ich lange Zeit leider so gehandhabt, aber heute merke ich, dass es mir ohne den Stress viel besser geht). Ich habe auch ein veganes Müsli für mich entdeckt, das mir viel Energie gibt.

    Dann darf man natürlich auch die Bewegung bzw. Sport nicht vergessen, ohne die ist wohl die beste Ernährung nur die halbe Miete.

     

     

  • #8063

    Serenity
    Teilnehmer

    Wenn ich lese „eigentlich ist es nicht schwer. Man lässt einfach alle weißen Sachen weg. Weißes Mehl, weißes Brot, weiße Sättigungsbeilagen und tauscht sie gegen die Vollkornsachen ein, die halten einfach länger Satt. Dann lässt man die ganzen Süßigkeiten weg und auch Limonaden und Säfte. Und die ganzen Fertiggerichte und Fast Food Sachen und kocht alles frisch.“, dann habe ich sehr viel Respekt. Nicht schwer? Ich finde es gerade schwer, einfach mal auf Süßigkeiten zu verzichten. Tipps wie stattdessen einen Apfel essen oder viel trinken, helfen da bei mir nicht. Das befriedigt mich nicht ausreichend, so dass ich früher oder später doch wieder zum Schokoriegel greife. Seine Ernährung dauerhaft umzustellen, bedarf schon sehr viel Anstrengung und muss auf eine Weise geschehen, dass es nicht zur Wissenschaft oder zum dauerhaften Kampf gegen die eigenen Bedürfnisse ist, sondern mit seinem Leben vereinbar.

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