Ideen für Werke & Arrangements für Ensemble mit jew. 9 Instrumenten (Nonett)

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    berniewa
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    … z.B. für Nonette (abgeleitet von der lateinischen Zahl für 9) für 2 Violinen, Viola, Violoncello, Oboe, Klarinette, Querflöte, Fagott und Klavier

    In manchen Tagträumen, z.B. beim Wandern in den Alpen oder bei manchen Zugfahrten, kamen mir wunderbare Nonett-Fragmente in den Sinn,
    stilistisch stark angelehnt z.B. an

    1) Mozarts Divertimenti, Notturni, Ouvertüren und letzte Akte seiner Opern, späte Sinfonien und Streichquartette,
    Messen (von den frühen bis zum Requiem) und einige andere Werke (einige Klavierkonzertsätze, Serenade in c-moll K. 388 etc).
    2) Kammermusikalische Werke des späten Haydn, sowie Beethovens und teils auch anderer Komponistinnen/en
    (beispielsweise Felix Mendelssohn (z.B. seiner Streichquartette) u.a.)

    Äußerst lohnenswert wären schon allein ’nur‘ Bearbeitungen/Arrangements für eine solche Besetzung, z.B.
    mancher Sätze aus Werken von Mozart, Beethoven … evtl. auch früherer Komponisten,
    z.B. der Kammermusikwerke von Dietrich Buxtehude (dann eher ein etwas verkleinertes Ensemble, z.B. ohne Klarinette) u.v.a.

    Bei solchen Arrangements würden die verschiedenen Instrumente sich sehr stark bzgl. jeweils ähnlicher Motive abwechseln,
    (die sich ja bekanntlich in jeweils anderer Lage / Tonart quasi wiederholen (wenn auch teils leicht variiert),
    oft bekanntlich 2 oder 3 Mal, um danach in einen Phrasenschluss und eine neue Phrase mit neuen Motiven zu münden)

    Solche Abwechslung gibt es bekanntlich schon bei Mozart u.a.,
    .m.e.i.n.e. Idee ist jedoch, dieses Sich-Abwechseln noch deutlich zu verstärken,
    so dass die jeweiligen Instrumente sich gleichsam die „Bälle“ der jeweiligen Motive noch .h.ä.u.f.i.g.e.r. zuwerfen,
    also den Ball des jeweiligen Motivs schneller abgeben (also weniger lang behalten) als dies bei Mozart u.a. üblich (gewesen) ist.
    sodass dann ein Motiv selten vom selben Instrument direkt 2x hintereinander gespielt wird,
    sondern es meistens gleich von einem anderen Instrument übernommen wird.

    Was auch manchmal der „Dialog-Charakter“ in der ‚klassischen‘ Musik heißt,
    wird dadurch noch verstärkt.

    Die Streichinstrumente spielen dabei übrigens im ‚alten Stil‘ ohne das im späteren 19. Jh üblich gewordene Dauer-Vibrato
    d.h. setzen Vibrato extrem selten ein.
    Das Klavier ist (aber) ein ‚modernes‘ Instrument, z.B. ein Konzertflügel, und zwar mit vorzugsweise ‚hellem‘ Klang (also z.B. eher ein Flügel von Steinway als von Bösendorfer)
    Die Blasinstrumente können wahlweise ‚hist.‘ Instrumente oder modernere sein
    (z.B. Querflöte aus Holz oder aus Metall) – hier würde ich dem jew. Ensemble ganze Wahlfreiheit lassen.

    Nun, falls diese Idee(n) ‚mal jemand .v.o.r. mir ‚Realität werden‘ lässt,
    wünsche ich viel Spannung und Entspannung, Freude, Trost, Genuss und sonstige Facetten des Erlebens von guter Kunst.

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