Brot backen?

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  • #2603

    tombolla
    Teilnehmer

    Hallo,

    meine Familie kommt zu Weihnachten zu Besuch und ich habe mir überlegt vielleicht mal ein eigenes Brot zu backen. Gerade zum Frühstück wäre das sicherlich nicht schlecht.

    Leider habe ich sowas noch nie gemacht. Kann mir da vielleicht jemand nen kleinen Crashkurs geben?

    LG

  • #2610

    tombolla
    Teilnehmer
  • #2611

    dystopieter
    Teilnehmer

    Ein klassische Sauerteigbrot ist nichts für Anfänger. Als das ist nur meine Einschätzung. Den Starter, den man dafür braucht, haben die ganz alten traditionellen Bäckereien seit Generationen in der Familie… geht natürlich auch mit einem Jüngeren, aber den hättest du schon ansetzen müssen.

    Hast du einen Brotbackautomat? Test-Berichte sagen, dass es damit am besten geht. Ich habe sogar gelesen, dass man auch Marmelade damit herstellen kann (Quelle: http://brotbackautomat-testberichte.de/marmelade-im-brotbackautomat-herstellen-tipps/ )
    Wahnsinn, wenn das wirklich funktioniert.

    Was ich noch mag, ist Irish Soda Bread: Das schmeckt ganz mild und ist leicht bekömmlich. Und es funktioniert ohne Hefe.

    Mein Rezept ist dieses:
    225g Mehl
    225g Weizenvollkornmehl
    1 TL Salz
    2 TL Natron
    2 TL Backpulver
    3 EL Butter
    1 TL Zucker
    350 ml Buttermilch

    Sehr zart und sowohl süß als auch herzhaft ein Genuss!

  • #2613

    smarla
    Teilnehmer

    Brot backen für Ungeduldige mit Zuckerrübensirup (500g Brot):

    • 1/2 Teelöffel Grafschafter Goldsirup (besser in Bioqualität, z.B. Alnatura Goldsirup aus Zuckerrüben)
    • mit 1/2 Würfel Bäckerhefe glattrühren (denkt man erst gar nicht, dass sich diese Zutaten verbinden, aber nach kurzem Rühren bekommt man eine homogene Masse ;-))
    • 325 g Flüssigkeit: aufgeteilt in Hälfte Buttermilch, Hälfte Wasser in Topf erhitzen (nicht kochen!)
    • Die Flüssigkeit in eine Schale geben
    • 400 g Mehl dazu geben (je nach Geschmack Dinkel, Vollkorn, etc. und/oder mischen)
    • 1 Teelöffel Salz
    • 50 g Samen (nach Geschmack Leinsamen, Sesam, Sonnenblumenkerne, Röstzwiebeln, etc.)
    • Hefe-Sirup-Mischung dazu geben, nochmals durchrühren
    • Den Teig in eine Kasten-Brotbackform mit Deckel geben (so mache ich das, habe es noch nicht ohne Form ausprobiert: könnte aber auch funktionieren, wenn ein Schälchen mit Wasser unten in den Backofen gestellt wird-ausreichend Feuchtigkeit ist wichtig!)
    • unterste Schiene 1 Stunde bei 225°C backen (meine Erfahrung mit Form: mittlere Schiene für 50 min.)

    Der Vorteil dieses Rezeptes: der Teig kann sofort verarbeitet werden, die Hefe bekommt sofort durch den Zuckerrübensirup und die warme Buttermilch ausreichend „Power“, also kein zeitaufwendiger Gärprozess notwendig.

    Viel Spaß beim Ausprobieren 🙂

  • #2742

    widall
    Teilnehmer

    ich Ich hatte vor kurzem einen Brotbackautomaten gesschenkt bekommen, leider kam ich noch nicht dazu ihn zu nutzen. Aber bin schon sehr gespannt, wie sich das selbstgemachte Brot schlagen wird.LG

  • #9918

    Angel0
    Teilnehmer

    Hallo, ich habe auf Chefkoch noch ein sehr gutes Rezept gefunden. Ich habe es bereits nachgebacken, schmeckt wirklich ausgezeichnet!

  • #9925

    Kassiopeia
    Teilnehmer

    Ich denke, Chefkoch ist da wirklich die beste Anlaufstelle
    Auf Tag24 hab ich auch mal ein gutes Rezept gelesen, wie man Brötchen ohne Hefe macht. Das war auch ganz interessant (inzwischen gibt es ja wieder genug Hefe, aber bei mir in der Region war es zwischenzeitlich echt schwer, in einem Laden Hefe zu finden)
    https://www.tag24.de/leben/gesundheit/ernaehrung/hefe-schon-wieder-ausverkauft-mit-diesem-rezept-kannst-du-super-broetchen-backen-ohne-hefe-1475048
    Ich hab das Rezept auch ausprobiert. Die haben auch ohne Hefe sehr gut geschmeckt

  • #9931

    Elafonisi
    Teilnehmer

    Brot backen wäre so gar nicht meins. Ich weiß, es dauert nicht ewig. Aber ich überlasse das doch lieber dem Bäcker meines Vertrauens. Und der macht auch wirklich gutes Brot <3. Vor allem sein Nussbrot …. bei dem Gedanken läuft mir schon das Wasser im Mund zusammen

  • #9947

    Quicklebendig
    Teilnehmer

    Ich kann dieses Wurzelbrot empfehlen: https://quicklebendig.ch/wurzelbrot-mit-langer-teigfuehrung/

    Die geringe Menge an Hefe und die lange Gehzeit machen das Brot super gut verträglich. Die Kruste ist knusprig/knackig und die Krume luftig und weich.
    Und mit frisch gemahlenem Mehl aus keimfähigen Getreide ist das Brot auch noch gesund.

  • #10031

    Schnuckiputz
    Teilnehmer

    hat jemand einen Tipp zur Hefe? Die geht bei mir einfach NIE auf 🙁

  • #10076

    Trevia
    Teilnehmer

    Ich nehme immer nur Mehl, Hefe, Salz, Wasser und etwas Öl, gelingt immer und das Brot schmeckt auch noch nach einer Woche!

  • #10289

    Aurum
    Teilnehmer

    Selber Brot backen ist echt was Feines, das bekommst du gekauft kaum so lecker hin wie eines, das du selbst gebacken gerade frisch aus dem Ofen holst. Ich habe mir damals sogar eigens ein eigenes Brotback-Buch gekauft. Es heißt „Ran ans Brot“. Ich kann es nur empfehlen.

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